„Banking von morgen“: Auf Augenhöhe mit dem Kunden

“Tomorrow’s banking”:

Wir leben heute in der „VUKA-Welt“, in der „V“olatilität, „U“nsicherheit, „K“omplexität und „A“mbivalenz spürbar zunehmen. All das hinterlässt auch in der Finanzbranche seine Spuren und revolutioniert den Berufsalltag aktueller und künftiger Mitarbeiter*innen. Vor allem Routinetätigkeiten und wiederkehrende Abläufe und Prozesse werden zunehmend digitalisiert und automatisiert. An ihre Stelle treten neue, oft sehr anspruchsvolle Aufgaben, was erhöhte Anstrengungen für Qualifizierung und Weiterbildung bedeutet. Zugleich vollzieht sich im Berufsbild des „Bankers“ ein weiterer fundamentaler Wandel: Der Trend geht weg von Spezialisten*innen, hin zu Generalisten*innen, die sich mit allen Facetten des modernen Bankgeschäfts gleichsam gut auskennen und zugleich so unternehmerisch denken wie ihre Kunden. Das beste Verständnis der Kundschaft wird künftig zum alles entscheidenden Wettbewerbsvorteil einer Bank. Firmenkunden sind heute viel aufgeklärter und versierter in Finanzfragen als noch vor wenigen Jahren. Hinzu kommt: Sie haben Banken immer weniger nötig, da es an Kapitalquellen im Zeitalter des Niedrigzinses nicht mangelt und viele Unternehmen zudem über üppige eigene Finanzpolster verfügen. Wenn sich Unternehmen heute für eine Bank entscheiden, dann spielen vor allem die weicheren Faktoren die entscheidende Rolle. Die Kompetenz, die Loyalität und die Offenheit und Fairness der Bankmitarbeiter*innen – also die Menschen – machen den Unterschied aus.