HCOB wechselt in Einlagensicherungsfonds der privaten Banken

November 2021 – Die Hamburg Commercial Bank wird zum 1. Januar 2022 Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken e. V. (BdB). Die Entscheidung des BdB-Vorstands über die Aufnahme wurde heute bekanntgeben. Die Mitgliedschaft im Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe (SFG) endet plangemäß zum Jahresende.

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Stefan Ermisch, CEO der Hamburg Commercial Bank, freut sich über den großen Schritt der Bank: „Die Hamburg Commercial Bank hat die hohen Anforderungen des BdB für die Aufnahme in den freiwilligen Einlagensicherungsfonds allesamt erreicht und in Teilen sogar übererfüllt. Dafür danke ich, auch im Namen meiner Vorstandskollegen, all unseren engagierten Mitarbeitenden, die diese Erfolgsgeschichte ermöglicht haben, sowie unseren Eigentümern und den Mitgliedern des Aufsichtsrats, für die starke Unterstützung während der gesamten Transformation.“ Der Hamburg Commercial Bank hat damit etwas erreicht, was in der deutschen Bankbranche bis dato ohne Vorbild ist: der Wechsel vom Sicherungssystem der SFG in den Einlagensicherungsfonds des BdB. „Damit ist der Hamburg Commercial Bank eine in der deutschen Bankenlandschaft einmalige Pionierarbeit gelungen“, sagt Stefan Ermisch. Ausdrücklich bedankt er sich bei den Vertretern des Bundesverbands deutscher Banken sowie der Sparkassen-Finanzgruppe für die enge und zielgerichtete Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Prognose für das laufende Geschäftsjahr erneut angehoben

Stefan Ermisch: „Mit dem Wechsel in den Einlagensicherungsfonds des BdB endet zugleich die dreijährige, tiefgreifende Transformation der Hamburg Commercial Bank zu einer solide aufgestellten privaten Geschäftsbank. Wir sind heute als kapitalstarker und nachhaltig profitabler Spezialfinanzierer am deutschen Bankenmarkt aktiv.“ Die operativen Margen der Bank entwickelten sich weiterhin erfreulich. Für das Geschäftsjahr 2021 hat die HCOB ihre Prognose erneut angehoben und rechnet nun mit einem Ergebnis nach Steuern von deutlich mehr als 300 Millionen Euro und damit spürbar über der bisher kommunizierten Zielgröße.

Der Übergang der Mitgliedschaft der HCOB, vom Sicherungssystem der SFG zum freiwilligen Einlagensicherungsfonds des BdB, wurde Ende 2018 mit dem Zieltermin 1. Januar 2022 im Zuge des Verkaufs der ehemaligen Landesbank an eine Gruppe privater Investoren gestartet. Ebenfalls zum Jahresstart 2022 wird die HCOB in die gesetzliche Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH übergehen. Die zusätzliche freiwillige Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds des BdB bietet einen über die gesetzliche Entschädigungseinrichtung hinausgehenden erhöhten Schutzumfang.