Auf frisches Denken kommt es an

Februar 2021 – In ihrem neuen Arbeitgeber-Claim „Hamburg Commercial Bank. Mutiger.“ rückt die Hamburg Commercial Bank ihre zentralen Werte stärker in den Fokus. An dieser Stelle präsentieren wir die einzelnen Bausteine hinter dem Claim – und die Menschen, die diese repräsentieren. Hier lesen Sie, warum das Thema „Generation“ so wichtig ist – und warum es dabei nicht auf Lebensjahre, sondern allein auf neue Ideen ankommt.

Drei Männer sitzend schauen auf einen Bildschirm, der an einer weißen Wand hängt

X, Y oder Z? Geht es um die Bedeutung der Generationen in der deutschen Gesellschaft und Wirtschaft, reduziert sich die Diskussion sehr schnell auf diese einzelnen Buchstaben. Doch mit Denkschablonen lassen sich die vielfältigen Herausforderungen – gerade im Bereich der Digitalisierung – hierzulande nicht lösen. Die Hamburg Commercial Bank ist davon überzeugt, dass Generation keine Frage des Alters ist, sondern allein eine des frischen Denkens.

Kluge Gedanken gibt es schließlich in jeder Lebensphase. Und erst das Miteinander von jungen Talenten und erfahreneren Kolleginnen und Kollegen mit mehr Berufs- und Lebenspraxis bringt das Maximum an Ideen, an Inspiration und Innovation hervor. Davon kann gerade ein Finanzinstitut wie die Hamburg Commercial Bank nicht genug bekommen. Kaum eine Branche erlebt derzeit einen so massiven Strukturwandel wie die Finanzindustrie. Um diesen Wandel für sich zu nutzen und sich bietende Chancen zu ergreifen, braucht es eine motivierte und talentierte Mannschaft.

Drängende Nachfolgefrage im Mittelstand

Doch nicht nur für die Banken stellt sich derzeit die Generationenfrage. Auch für ihre Kundschaft. Das Nachfolgethema ist eines der drängendsten im deutschen Mittelstand – und das bereits seit Jahren und auch weiterhin auf unabsehbare Zeit. Im Zeitraum 2018 bis 2022 stand oder steht bei rund 150.000 deutschen Unternehmen die Nachfolge ins Haus, melden die Statistiker des Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn. Immer seltener kommen die neue Chefin oder der neue Chef dabei aus der eigenen Familie. Das stellt besondere Anforderungen an die Finanzierung dieser existenziellen Transaktion – und an das Fachwissen der sie beratenden Expertinnen und Experten bei der Hamburg Commercial Bank. Berücksichtigt man die Anzahl an Arbeitsplätzen – rund 2,4 Millionen –, die jährliche Investitionstätigkeit, aber auch die Innovationskraft und damit die Zukunftsorientierung der betroffenen Firmen, wird schnell klar, dass es neben der strategischen Bedeutung für den einzelnen Unternehmer und das einzelne Unternehmen um ein Thema von größter volkswirtschaftlicher Bedeutung für den gesamten Standort Deutschland geht.

„Wie der Vater so der Sohn (oder die Tochter)“ ist im deutschen Mittelstand längst nicht mehr ausgemacht. Die familieninterne Nachfolge ist gerade noch bei rund der Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland das Modell der Wahl. Auch mehr und mehr Firmenchefs bleiben kinderlos – oder der Nachwuchs hat schlicht keine Lust auf den Chefposten beziehungsweise ist nicht geeignet genug.

Passende Kandidaten für den neuen Chefposten finden sich in zunehmender Zahl fernab der Familie – innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Laut IfM übernehmen in 29 Prozent der Fälle Investoren von außen das Ruder per Management-Buy-in (MBI). Und in 18 Prozent der Fälle arbeiteten die Nachfolger bereits vorher im Unternehmen und übernehmen dieses dann meist im Rahmen eines Management-Buy-outs (MBO). Meist sind es jahrelang eingearbeitete Mitarbeiter aus der ersten oder zweiten Führungsebene, die das Unternehmen mit seinen Stärken, aber auch Schwächen aus dem Effeff kennen.

Es geht um die Weitergabe eines Lebenswerks

Die Nachfolgevarianten, die sich für eine erfolgreiche Übergabe bieten, sind vielfältig. Doch gerade für lokal verortete Mittelständler mit langer Tradition sind Zahlen nicht alles. Der beste Kaufpreis und die beste Finanzierungsstruktur werden nicht zum Zug kommen, wenn Gesellschafterinteressen für Arbeitsplätze, regionale Verantwortung oder auch die weitere langfristige Ausrichtung eines Unternehmens über den Verkauf hinaus nicht berücksichtigt werden.

Fingerspitzengefühl bei Generationenübergängen ist daher gefragt. Und genau deshalb sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Bankhauses, bei dem junge Talente und ältere Hasen an einem Strang ziehen wie bei der Hamburg Commercial Bank, so gefragt bei allen Fragestellungen rund um die Unternehmensnachfolge.