Mit Achtsamkeit durch die Pandemie: „Digitaler Gesundheitsmonat“ bei der HCOB

Mai 2021 – Permanente Videokonferenzen, die Isolation im Homeoffice und dazu oft der Stress mit dem Homeschooling – die Corona-Pandemie stellt die körperliche und seelische Gesundheit von Erwerbstätigen auf eine harte Probe. Mit dem „Digitalen Gesundheitsmonat“ unterstützt die Hamburg Commercial Bank ihre Mitarbeiter:innen dabei, im Gleichgewicht zu bleiben.

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Die Corona-Pandemie hat auch ihre guten Seiten. So enden die Verkehrsmeldungen im Radio oft schon nach wenigen Sekunden, weil im einstigen Stauland Deutschland zur morgendlichen und feierabendlichen Stunde meist wieder freie Fahrt herrscht. Wer es sich leisten kann, arbeitet aus dem Homeoffice – und muss sich nicht wie früher in überfüllte Busse und Bahnen quetschen oder mit dem eigenen Auto in den Stau auf den Einfall- und Ausfallstraßen der Metropolregionen einreihen. „Ein überraschender Stau erzeugt laut einer Studie den gleichen Stresspegel, den ein Kampfpilot im Einsatz erlebt“, sagte vor einiger Zeit der Soziologe Professor Norbert F. Schneider, Direktor des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, im Interview mit dem „Spiegel“.

Frau macht Yoga

Corona sorgt für Doppelbelastung vor allem bei Eltern

Gemessen daran müsste es um den Stresspegel der Nicht-mehr-Pendler:innen hierzulande zum Besten gestellt sein. Müsste. Die Realität sieht anders aus. Nach mehr als einem Jahr in gefühlt ununterbrochenen Teams-, Zoom-, Skype- oder anderen Videokonferenzen sind viele Deutsche Corona-müde. Aus der digitalen Euphorie der ersten Wochen und Monate ist längst ungeliebte Routine geworden. Der persönliche Austausch mit den Kolleg:innen fehlt. Und das drückt spürbar auf die Laune – und damit auch auf den Gesundheitszustand. Gesunder Geist und gesunder Körper gehören bekannterweise eng zusammen. Besonders Eltern schulpflichtiger Kinder sehnen sich nach Momenten des Durchschnaufens – die Doppelbelastung aus Homeoffice und Homeschooling schlaucht.

Auch viele Mitarbeiter:innen der Hamburg Commercial Bank müssen diese Herausforderungen bewältigen. Und es gelingt ihnen im Großen und Ganzen gut. Doch auch der Bank und besonders dem Bereich Human Resources ist bewusst, wie sehr das „New Normal“ aus virtuellem Arbeiten und realem Teilen des Küchentisches als Arbeitsplatz mit den Kids an den Nerven zehren kann.

Daher legt die Bank im „Digitalen Gesundheitsmonat“ im Mai 2021 ihr Augenmerk verstärkt auf die Gesundheit ihrer Beschäftigten. Möglich macht das ein vielfältiges Programm: etwa Rückenfit-Kurse für den unteren und oberen Teil der derzeit besonders geforderten Körperpartie. Hinzu kommen ein Yoga-Angebot oder die viertelstündige „Silent Quarter“, um bewusst einmal zur Ruhe zu gelangen. Bei Bedarf können die Mitarbeiter:innen auch an diversen Seminaren der Sozialberatung teilnehmen. Pandemiebedingt geht das alles leider nicht persönlich und live, sondern muss virtuell stattfinden.

Turnschuh

Neun Challenges für mehr Bewegung

Aber die individuelle Aktivität steht im Mittelpunkt. So auch bei den neun Challenges, die jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter zum eigenen Wohl nicht nur im „Digitalen Gesundheitsmonat“ absolvieren sollte. Dazu gehört etwa, sich mit geschlossenen Augen eine Minute lang auf den eigenen Atem zu konzentrieren, einen 30-minütigen Spaziergang während der Mittagspause zu machen oder gleich die nächste Telefonkonferenz während einer Runde durch den nahegelegenen Park zu absolvieren. So wird der Wonnemonat zum Wohlfühlmonat. Zum Wohlbefinden tragen dabei hoffentlich auch die gesunden Mittagssnacks bei, die sich in der Rezeptsammlung der Bank wiederfinden – Nachkochen erwünscht.