Die bunte Bank – Vielfalt wird zum Erfolgsfaktor der HCOB

Februar 2021 – In ihrem neuen Arbeitgeber-Claim „Hamburg Commercial Bank. Mutiger.“ rückt die Hamburg Commercial Bank die zentralen Werte stärker in den Fokus. In dieser Serie präsentieren wir die einzelnen Bausteine hinter dem Claim – und die Menschen, die dafür stehen. Besonders das Thema „Vielfalt“ hat sich die HCOB auf die Fahne geschrieben – denn gerade in Transformationszeiten wie diesen darf Arbeit keine Frage von Routine sein, sondern eine von Vielfalt.

Katrin Waechter

Katrin Waechter, Diversity-Managerin der Hamburg Commercial Bank

63 Prozent von deutschlandweit 510 befragten Führungskräften und Personalmanager*innen erwarten, dass Diversity als Ansatz in der strategischen Führung von Organisationen in Zukunft noch mehr an Relevanz gewinnt. Und 67 Prozent der Befragten sehen mit Diversity konkrete Vorteile für ihr Unternehmen oder ihre Institution verbunden. Das sind zwei zentrale Ergebnisse der Ende 2020 vorgestellten Studie „Diversity Trends.“ der Unternehmerinitiative „Charta der Vielfalt“. Diversity spielt auch für die Hamburg Commercial Bank (HCOB) eine erfolgsentscheidende Rolle.

Seit Kurzem ist Katrin Waechter Diversity-Managerin bei der HCOB – und nach eigenen Worten stolz darauf, „dass unser Haus diesen Weg schon lange beschreitet. Bereits seit rund 20 Jahren gibt es hier eine hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte“.

„Die Welt ist divers, da können Unternehmen und Banken nicht an überholten Rollenbildern festhalten“, sagt Waechter. Der Wechsel in der Jobbeschreibung – weg von „Gleichstellungsbeauftragten“ hin zu „Diversity-Mangerinnen und -Managern“ zeigt auch, dass es beim Thema Chancengleichheit nicht allein um Frauen und Männer geht. Frauen dieselbe berufliche Teilhabe und dieselben Chancen auf allen Hierarchiestufen etwa einer Bank einzuräumen, sei das eine. Das andere, so Waechter, sind die weiteren Facetten des Themas Diversity: Chancengleichheit für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, für Menschen mit Migrationshintergrund, unterschiedlichen sexuellen Orientierungen, verschiedenen sozialen Wurzeln oder religiösen Zugehörigkeiten.

„Beim Thema Frauenanteil in Führungspositionen sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen. Deshalb hat sich die Bank dazu verpflichtet, bei Führungspositionen auf der Bereichs- und Abteilungsebene künftig einen Frauenanteil von mindestens 33 Prozent zu erreichen“

Katrin Waechter, Diversity-Managerin der Hamburg Commercial Bank

HCOB steckt sich ambitioniertes Quotenziel

„Und wie divers ist die HCOB selbst, Frau Waechter?“ – Eine Diversity-Managerin auf diese Frage vorbereitet und antwortet dennoch offen, und selbstkritisch: „Beim Thema Frauenanteil in Führungspositionen sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen. Deshalb hat sich die Bank dazu verpflichtet, bei Führungspositionen auf der Bereichs- und Abteilungsebene künftig einen Frauenanteil von mindestens 33 Prozent zu erreichen“, sagt Waechter. Um die bestmöglichen Kandidatinnen für diese Posten zu finden, hat der Vorstand ein Extrabudget für das Headhunting bereitgestellt. „Es gibt unzählige weibliche Toptalente am Markt. Doch zugleich zeigt die Erfahrung, dass es länger dauert, diese zu finden und dann von einem Wechsel zu überzeugen“, begründet Waechter die Maßnahme.

Außerdem startet die Bank ein neues Mentoring-Programm, bei dem sich Führungskräfte bis hinein in den Vorstand als aktive Ratgeber an die Seite vielversprechender weiblicher Mentees stellen. Beim Thema Teilzeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie – längst nicht mehr nur eine Domäne für Frauen – ist die Bank nach Waechters Worten bereits seit Jahren „erstklassig aufgestellt“. Diverse Auszeichnungen und Audits sind dafür der beste Beleg.

Bunte Kreide liegend auf einer glatten Oberfläche.

„Mit der Selbstverpflichtung bekennt sich die Bank zu einem vorurteilsfreien Arbeitsumfeld und zu Chancengleichheit“

Christiane Gathmann, nebenamtliche Diversity-Managerin der Hamburg Commercial Bank

Chancengerechtigkeit deckt sich mit ökonomischen Interessen

Die Hamburg Commercial Bank hat erkannt: Arbeit ist keine Frage von Routine, sondern von Vielfalt. Beim Thema Diversität geht es schließlich nicht allein um Chancengerechtigkeit. Sondern auch um ökonomische Cleverness: Wer sich divers aufstellt, ist erfolgreicher – ganz im Aristoles‘schen Sinne, der einst schrieb: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Wer als Arbeitgeber Randgruppen ausgrenzt, beraubt sich selbst wirtschaftlicher Chancen.

Im vergangenen Jahr unterzeichnete die HCOB die „Charta der Vielfalt“. „Mit der Selbstverpflichtung bekennt sich die Bank zu einem vorurteilsfreien Arbeitsumfeld und zu Chancengleichheit“, sagt Christiane Gathmann, seit vier Jahren nebenamtliche Diversity Managerin/Gleichstellungsbeauftragte des Unternehmens. Das Selbstverständnis der Charta-Organisator*innen deckt sich eins zu eins mit der Haltung der Bank: „Sie ist ein grundlegendes Bekenntnis zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen von Vielfalt und zu Toleranz, Fairness und Wertschätzung in der Arbeitswelt und Gesellschaft. Mit der Unterzeichnung verpflichten sich Unternehmen und Institutionen, alle Mitarbeiter*innen gleichermaßen zu respektieren – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft.“

Menschen unterschiedlicher Nationen, Hautfarben, Größen stehen Arm in Arm in einer Reihe. Dem Betrachter sind die Rücken zugewandt.

Programme für Dual Studierende und Trainees

Die Hamburg Commercial Bank setzt dabei besonders auf junge Talente – und fördert diese nach Kräften. Dazu zählen Dual Studierende wie Elisa Marlene Killian. Die Studenten*innen erwartet nach dem Abitur die Kombination aus einem praxisbezogenen betriebswirtschaftlichen Studium mit gleichzeitiger systematischer Ausbildung im Unternehmen. An der Hochschule erwerben die Studenten*innen die relevanten Fachkenntnisse in den einzelnen Teilbereichen der Betriebswirtschaftslehre. In der übrigen Zeit haben sie im Rahmen ihrer Praxiseinsätze in der Hamburg Commercial Bank die Gelegenheit, das an der Hochschule erarbeitete Wissen in verschiedenen Abteilungen konkret anzuwenden. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich der Banknachwuchs dabei mit den Feldern „Banking“, „Finance“, „Real Estate“, „Sales Retail Digital“ und „Sustainable Leadership“ – allesamt zentrale Themen für einen guten Einstieg und eine erfolgreiche Karriere in der sich wandelnden Bankenbranche. Das duale Studium hat eine Regelstudienzeit von drei Jahren bis zum Bachelorabschluss.

Darüber hinaus gibt es ein abwechslungsreiches 18-monatiges Trainee-Programm, das sich an Studierende richtet, die kurz vor dem Abschluss ihres Bachelor- oder Masterstudiums stehen. Die Trainees erhalten ein umfassendes Learning-on-the-job, übernehmen schnell Verantwortung und bekommen Einblicke in verschiedene Bereiche des Bankgeschäfts – vom Sales über Compliance und Finance bis hin zu Human Resources, Marketing oder IT/Digital. Am erfolgreichen Ende der Trainee-Zeit winkt ebenso wie bei den Dual Studierenden eine unbefristete Übernahme.