Leistung aus Windenergie verdreifacht sich

Studie der HSH Nordbank beleuchtet Perspektiven

Hamburg/Kiel, 17. September 2010 - Die Windenergie-Branche hat 2009 erheblich an Dynamik gewonnen. Trotz Finanzkrise wurde mit mehr als 38 Gigawatt (GW) fast doppelt so viel Stromerzeugungs-kapazität an die Netze genommen wie 2007 – der Vorjahreswert wurde um fast 50 % übertroffen.

Diese Zahlen veröffentlicht die HSH Nordbank jetzt in ihrer 7. Branchenstudie zur Windenergie – im Vorfeld der weltweit größten Messe für Windenergie, der Husum Wind (21. bis 25. September). Die aktuelle Situation dieses Wachstumssektors steht im Mittelpunkt. Die Studie gibt zudem einen Ausblick auf die künftige Entwicklung. Eingegangen wird auf die zentralen Faktoren, die die Windenergiebranche beeinflussen. Gleichzeitig werden die wichtigsten Länder und ihr Markt- und Regulierungsumfeld porträtiert.

Weltweit stiegen die Windenergie-Kapazitäten in 2009 auf 158,5 GW. Zusehends gewinnt die Entwicklung an regionaler Breite. In China wurde mit neu installierten 13,8 GW die Gesamtkapazität mehr als verdoppelt. Mit einem Bestand von 25,8 GW hat China den einstigen Spitzenreiter (bis 2007) Deutschland knapp überholt. Nur in den USA ist die Stromerzeugungskapazität aus Windkraft mit 35,1 GW noch höher.

Klar an Bedeutung gewonnen hat die Offshore-Windenergie. Obwohl der so erzeugte Strom wegen hoher Investitions- und Betriebskosten erheblich teurer ist als der vom Festland, waren zum Jahreswechsel in der EU bereits Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwas über 2 GW installiert. Mit Alpha Ventus vor Borkum hat Deutschland den ersten Windpark im Meer am Netz.

Zusammengefasst sind die Perspektiven für Windkraft als exzellent zu bezeichnen. Obwohl der diesjährige Zubau von Verzögerungen bei der Finanzierung der tendenziell immer größer werdenden Projekte gebremst werden dürfte, erwartet die HSH Nordbank weltweit einen forcierten Ausbau der Windenergie. Das Institut geht davon aus, dass sich die Leistung von knapp 160 GW (Ende 2009) auf mehr als 600 GW in 2019 weit mehr als verdreifachen wird.

Die Studie ist auf der Homepage der HSH Nordbank abrufbar.

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