Hamburg Commercial Bank unterstützt gemeinnützige Organisationen im Norden

Hamburg, 3. September 2020 - Die Hamburg Commerical Bank (HCOB) zeigt in der Corona-Krisenzeit gesellschaftliches Engagement und spendet an eine Reihe von Hilfsorganisationen in ihrer Heimatregion.

Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie ist das soziale und wirtschaftliche Leben in Deutschland mit vielen Einschränkungen und enormen Herausforderungen verbunden. Darunter leiden oft jene Menschen am stärksten, die in ihrer Not nur wenig wahrgenommen werden oder in ihrem täglichen Leben auf Hilfe angewiesen sind. In der aktuellen Krisenzeit verschlechtert sich die Situation für viele, da gemeinnützige und karitative Einrichtungen ihre Hilfsprogramme aus Gründen des Gesundheitsschutzes deutlich einschränken oder ihre Einrichtungen sogar schließen mussten.

Umso wichtiger ist die Solidarität und Unterstützung all jener, die helfen können und wollen. Die Hamburg Commercial Bank möchte einen Beitrag für Menschen leisten, die aktuell dringend Hilfe benötigen. Dafür bringt sie ein umfangreiches Spendenpaket für eine Reihe gemeinnütziger Organisationen im Norden auf den Weg. Insgesamt erhalten rund ein Dutzend Vereine, Gesellschaften und Stiftungen aus Hamburg und Schleswig-Holstein zwischen 70.000 Euro und 150.000 Euro für ihre wertvolle Arbeit. Die Träger haben unterschiedliche Schwerpunkte und engagieren sich für bedürftige Ältere, Kinder in Not oder aus sozial benachteiligten Verhältnissen, Wohnungslose sowie behinderte Menschen und ihre Familien. Die folgenden Einrichtungen werden finanziell unterstützt:

Bessere Chancen für alle Kinder

Im Kampf gegen Kinderarmut engagiert sich das Projekt Arche insbesondere für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Deutschlandweit werden mehr als 4.000 Kinder und Jugendliche erreicht. In Hamburg gibt es aktuell zwei Standorte mit Kinder- und Jugendhäusern sowie einem Hort, ein dritter ist im Aufbau.

Die „Hilfe für Kinder Drogenabhängiger“ (HiKiDra) des Suchthilfezentrums in Kiel hat die DIAKO Nordfriesland als Träger und hilft Kindern aus suchtbelasteten Familien. Schätzungen zufolge gibt es in Schleswig-Holstein mindestens 1.500 Kinder, die mit drogenabhängigen Eltern zusammenleben.

Leitgedanke der Hamburger Stiftung Kinderjahre ist es, benachteiligte Kinder zu begleiten, bis sie eigene Entscheidungen treffen können. Kinderjahre kooperiert mit Schulen, um Chancengleichheit zu ermöglichen. Die Projekte sind vielseitig: Ob Kinderpodcast, Kochkurse oder Spontanhilfe für ABC-Schützen, damit jeder zum Schulstart einen Ranzen auf dem Rücken hat.

Löwenherz ist eine Initiative von pro familia Schleswig-Holstein gegen Gewalt in der Familie. Das Projekt widmet sich Kindern und Jugendlichen, die Zeugen oder Opfer von häuslicher Gewalt waren oder sind. Hierbei geht es nicht nur um physische, sondern auch um psychische oder verbale Gewalt. Löwenherz richtet sich auch an Elternteile oder Bezugspersonen.

Die Initiative „Kinder helfen Kindern“ des Vereins „Hamburger Abendblatt hilft e.V.“ unterstützt seit 1975 insbesondere Projekte im Bereich Schule und Nachhilfe, Therapien und Freizeitangebote in der Metropolregion Hamburg. Die Förderung kommt vor allem jungen Menschen aus sozial schwachen Familien sowie kranken Kindern und Jugendlichen zugute.

Unterstützung im Alltag für die Älteren

Die Stiftung Stadtkloster Kiel betreibt Pflegeeinrichtungen, in denen mehr als 1.000 Menschen betreut werden. Neben sieben Senioren- und Pflegeheimen zählen zum Stadtkloster mit seinen mehr als 700 Angestellten ein Menüservice und ein ambulanter Dienst. Zudem werden Ehrenamtliche mit älteren, im eigenen Zuhause lebenden Menschen zusammengebracht, um gemeinsam zu spielen, sich zu unterhalten und kleine Hilfsdienste zu erledigen.

Im Verein Jung & Alt aus Hamburg geht es um die Hilfsbereitschaft zwischen den Generationen: Eltern freuen sich, wenn ihre Kinder regelmäßigen Kontakt zur Großelterngeneration haben, und für Seniorinnen und Senioren ist der Umgang mit Kindern oft ein Lebenselixier. Im Oma-Hilfsdienst betreuen „Leih-Omas und -Opas“ Kinder in Notsituationen, umgekehrt sind junge Menschen für die ältere Generation da, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt.

Die Elbdiakonie der Kirchengemeinde St. Pauli bündelt die Leistungen mehrerer Diakoniestationen unter einem Dach. Sie setzt alles daran, Menschen, die Pflege und Unterstützung benötigen, eine möglichst selbstständige Lebensführung und -qualität zu ermöglichen. Ambulante Pflege ist die zentrale Aufgabe, zum vielfältigen Angebot gehören auch ein Jugendhaus und ein Hospizdienst.

Bereits in den 1950-er Jahren wurde die Jubliläumsstiftung von der Stadt Hamburg mit dem Ziel gegründet, die Lebensbedingungen in Altenwohn- und Pflegeheimen zu verbessern. Bis heute sorgt die Stiftung dafür, dass bedürftige Bewohnerinnen und Bewohner – ohne hohen bürokratischen Aufwand – Gegenstände für den persönlichen Bedarf erhalten und ihnen Freizeitaktivitäten angeboten werden.

In Schleswig-Holstein ist vom Sozialministerium ein landesweites Projekt für die Betreuung älterer Menschen im häuslichen Umfeld geplant, das mit einer Spende der Bank an das Diakonische Werk Schleswig-Holstein unterstützt wird. Das Projekt „Hilfe in Sicht“ will pflegende Angehörige alltagsnah und niedrigschwellig bei ihren täglichen Aufgaben entlasten, insbesondere unter den schwierigen Bedingungen der COVID-19-Pandemie.

Hoffnung für Menschen ohne Obdach – Hilfe für Menschen mit Behinderung

Die „hoffnungsorte hamburg“ sind in der Hansestadt tief verwurzelt – ihr Vorläufer, die bereits 1848 gegründete Innere Mission, gilt als die Wiege der Diakonie hierzulande und bündelt zahlreiche Projekte. Zum Beispiel das Haus Jona zwischen Hauptbahnhof und Deichtorhallen, eine Unterkunft mit Übernachtungsmöglichkeit und Küche für Menschen ohne Obdach. Auch die Bahnhofsmission ist eines der Projekte, das für alle da ist und in dem jedem geholfen wird. Ob Umsteigehilfe, Unterstützung für Menschen mit wenig Deutsch-Kenntnissen oder ein Platz zum Übernachten: Das Angebot ist immer gratis und bietet den Menschen Hilfe für die kleinen und großen Probleme am Hauptbahnhof sowie an den Bahnhöfen in Altona und Harburg.

Der Duschbus GoBanyo ist einmalig in Hamburg und für Menschen, die auf der Straße leben und oft keine andere Möglichkeit haben, sich zu waschen. Als Crowd-Funding-Initiative auf St. Pauli gestartet, fährt der bunte GoBanyo-Bus dorthin, wo in der Stadt gerade Duschen gebraucht werden. Die Nutzung ist kostenlos und die Gäste bekommen saubere Wäsche.

Familien mit behinderten Kindern stehen oft vor besonderen Herausforderungen. Auch und gerade für sie gilt: Das Leben mit Kindern macht Freude und manchmal ist es anstrengend. Die Hamburger Gemeinschaftsstiftung für behinderte Menschen hilft: sie ermöglicht besondere Anschaffungen für das Kind, die den Alltag leichter machen oder sogar eine Therapie, auf die große Hoffnungen gesetzt werden, zudem schafft sie Verschnaufpausen für die Angehörigen. Die Stiftung wird aktiv, wenn Eigenhilfe und gesetzliche Ansprüche ausgeschöpft sind.

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